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[Neues aus der Küche] Schoko-Rum-Cookies




Huhu da draußen, es gibt mich noch :) Auch wenn das hier auf dem Blog gerade nicht so aussieht, aber: ich lebe. Momentan eben nur außerhalb der Bloggerwelt. Und ich kann auch gleich vorab verraten, dass sich in Sachen „neuer Blog“ noch überhaupt nichts getan hat. Am schwierigsten finde ich nach wie vor die Namensfindung. Mit welchem kann ich mich identifizieren? Welcher Name spiegelt am besten wieder, was ich mache, was ich verkörpere und was ich auf dem Blog darstellen will? Immer wieder habe ich einen Gedankenblitz und denke mir „Das ist es!“ und zwei Tage später frage ich mich, wie ich nur auf so was kommen konnte. Echt schwierig. Und auch sonst bin ich noch kein Stück weitergekommen, mich überhaupt mal einzulesen wie Wordpress funktioniert, was ich beachten muss, wie ich alles strukturiere…es wird wohl also noch eine Weile dauern, bis ich wirklich wieder vollständig aus der Versenkung auftauche und es wieder richtig losgeht mit dem Bloggen. Aber so ganz sein lassen, kann ich es dann auch wieder nicht. Denn es juckt mich nach wie vor in den Fingern. Und daher gibt es heute mal wieder einen kleinen Post von mir.
 
Ich habe nämlich vor ein paar Tagen gebacken. Eigentlich wollte ich ja schon mit der Weihnachtsbäckerei anfangen, habe dann aber zum Einen entschieden, dass ich lieber noch etwas warte (da ich die Plätzchen zu Weihnachten verschenken will und sie bis dahin auch noch schmecken sollen) und ich zum Anderen auch kein Rezept gefunden habe, das mir spontan zugesagt hätte. Oder anders ausgedrückt: Ich hatte einfach keine Lust auf Teig ausrollen, der dann eh wieder nur am Nudelholz oder auf der Arbeitsplatte kleben bleibt. Da werd ich regelrecht aggressiv, wenn es nicht so läuft wie ich will, der Teig immer weicher wird, das Ausstechen immer schwieriger und ein Zimtstern am Ende eher wie ein Zimtknödel aussieht und nicht mehr als Stern definierbar ist. Nein, darauf hatte ich an meinem freien Tag wirklich keine Lust. Aber: Ich habe mir nun eine Silikon-Backmatte und ein Silikon-Nudelholz bestellt, das wohl Abhilfe schaffen soll. Der Hausherr hat da was im Fernsehen gesehen und das soll damit total gut klappen. Ob ich das jetzt glaube? Noch nicht so wirklich, aber ich werde ums Plätzchen backen nicht rum kommen und es daher auf jeden Fall mal mit den Silikon-Backhilfen testen.


 
Tja, trotzdem hatte ich nun aber am Montag irgendwie Lust etwas zu backen. Und da der Hausherr meinte, er möchte dieses Jahr zu Weihnachten nicht die typischen Plätzchen sondern einfach nur ein großes Vorratsglas voll mit verschiedenen Cookies (oder waren’s drei Gläser voll?), hab ich mich eben auf die Suche nach Cookie-Rezepten gemacht. Und hab da ein ganz schnelles und einfaches Rezept gefunden, das ich für mich noch ein wenig abgewandelt habe. Also einfacher geht’s wirklich nicht. Ich schätze mal, ihr braucht für die Cookie-Herstellung, Backzeit und Chaos-Beseitigung in der Küche insgesamt eine Stunde, maximal. Es geht wirklich ratzfatz, ist völlig einfach und man braucht auch nicht all zu viel dafür:
 

Für ca. 50 mundgerechte Cookies:
  • 250g Mehl
  • 20g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 125g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 125g Margarine
  • 1 Ei
  • 3 EL Schokolikör oder Rum (oder komplett weglassen)
  • 50g Schokotröpfchen



Und jetzt wird’s einfach, die Zubereitung:

  • Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen
  • Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker, eine Prise Salz, Margarine, Ei und in meinem Fall den Rum mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät verkneten. Am Schluss noch die Schokotröpfchen dazugeben und ebenfalls unter den Teig kneten (lassen).
  • Dann zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und aus dem Schokoteig kleine Kugeln formen (ca. walnussgroß) und leicht platt drücken. (Da die Cookies nicht so sehr aufgehen oder verlaufen, müsst ihr auch nicht allzu viel Platz lassen zwischen den einzelnen Keksen. Auf einem normalen Backblech habe ich fünf Reihen á sechs Cookies rausbekommen. )
  • Die Backbleche in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 8 - 10 Minuten backen.


Ich hatte übrigens nur ein Blech pro Backvorgang im Ofen, da ich erst mal schauen musste, wie die denn aufgehen. Bei mir waren die Cookies dann nach gut 9 Minuten perfekt. Wenn ihr beide Bleche gleichzeitig in den Ofen gebt, müsst ihr vielleicht die Cookies vom unteren Blech etwas länger backen lassen. Sie dürfen jedenfalls ruhig noch weich sein, wenn ihr sie nach ca. 9 Minuten rausholt und mit dem Finger mal leicht drauf drückt. Beim Abkühlen werden sie dann noch fester, behalten aber ihre typische Cookie-Konsistenz bei.
 
 
Die 3 EL Rum schmeckt man am ersten Tag übrigens fast gar nicht (meiner hatte 35 %). Erst so nach zwei, drei Tagen kommt der Geschmack zur Geltung, bleibt jedoch immer noch dezent im Hintergrund, bringt aber trotzdem das gewisse Etwas. Und auch ohne Rum oder Likör schmecken sie einfach wunderbar schokoladig und passen auch super als Beilage zu Eis oder natürlich einem Tässchen Heiße Schokolade.  Beim nächsten Mal möchte ich dann gerne mal noch Lebkuchengewürz oder Zimt dazugeben, um die Cookies noch weihnachtlicher zu gestalten.  

So, und jetzt ist die große Cookie-Bäckerei eröffnet. Denn den Hausherrn nehm ich natürlich beim Wort und werd ihm schon seine drei Vorratsgläser mit verschiedenen Cookies füllen. Der wird noch Augen machen ;) Jedenfalls werden am Wochenende fleißig Cookies gebacken und ausprobiert. Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt.
 
 
 



Habt ihr denn vielleicht ein Lieblings-Cookie-Rezept, das ich ausprobieren könnte? Dann gerne her damit!

 




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